Sprach-Gedanken: Selbstgespräche

Veröffentlicht: 10/05/2016 in Sprachen
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Hierbei mag ich auf „Selbstgespräche“ als Mittel zum lernen von Sprachen eingehen.

Es gibt unterschiedliche Tipps die einem beim Sprachstudium gereicht werden.
Einer davon war tatsächlich im normalen Leben, auf der Straße, sich ein Objekt bspw. einen Baum zu suchen und den Baum in der Fremdsprache, mit dem eigenen Wort anzusprechen.

Das heißt beispielsweise: Tu es un arbre. .. Marron. Un abre marron.

Der Idee das man sich dabei befremdlich fühlt oder Angst hat für sonderlich gehalten zu werden, stellt man bei dem Tipp entgegen das einem die Anderen egal sein könnten und es mit etwas Selbstbewusstsein schon funktioniert.

Ich persönlich halte das für Unfug.
Das einzige was man, meiner Meinung nach, damit erreicht ist das man sich blamiert fühlt, das sprechen mit einem peinlichen Gefühl verbindet, und in letzter Konsequenz das Lernen aufgibt.

Was dort eher hilft ist: Denken. Gedankliche Selbstgespräche.

Das heißt wenn man an einem Baum vorbei kommt und sich inspiriert fühlt kann man sich überlegen wie man darüber sprechen kann. „Das ist ein Baum. Un abre. C’est un abres grand. Ah ne C’est un grand abres. Son Blätter sind verte, et un peu marron. Il est très alt, hm ich sollte mal alt nachsehen. il me pense que an un abres de mon jeune. Ne passt noch nicht, wenn ich sagen mag das er mich an’n Baum aus meiner Jugend erinnert. Hab da mehr gesagt das er mich denkt das… und das mit der Jugend war wohl eher jung.. uhhh war wohl net so brilliant. C’etait dommage err bete oder so [..] “

Das ganze hat mehrere Vorteile:
-) Man blamiert sich vor keinen
-) Man hat erstmal nicht die Hürde vor sich laut zu werden
-) Man hätte diese wirren Gedanken so wohl kaum gesprochen. Nicht einmal allein im eigenen, umzäunten Garten.
-) Man wiederholt gelerntes und bringt es in einen Kontext
-) Man macht sich mir der Sprache vertraut
-) Man kann wild mit der Sprache spielen
..) Bei dem Spielen fallen einem Wörter ein die man lernen mag
..) Man merkt beim Spielen was man schon so kann und belohnt sich fürs lernen
..) Man entwickelt ein Gefühl für die Sprache
..) Man merkt tatsächlich Fehler

In der Praxis habe ich vor kurzem über eine Konversation in einer Fremdsprache nachgedacht. Das heißt ich habe in einem gedanklichen Selbstgespräch mit meinen niederländisch Kenntnissen angegeben. Dabei ist mir aufgefallen das ich bei dem Gespräch sehr oft improvisierte. Das heißt einfache Wörter benutze oder gleich den Deutschen Begriff.
Dank der Übung habe ich erkannt das mein Niederländisch dringend eine Politur benötigt.

An anderer Stelle hat die Verwendung meines kleinen Wortschatz von etwa einhundert italienischen und spanischen Wörtern in gedanklichen Gesprächen mich ungemein motiviert weiter zu machen.

Das war schon mit diesen Sprach-Gedanken, ein kurzes „Denk doch mal in Fremdsprachen, macht Spaß & bringt was“.

Habt ihr Fragen oder Kommentare?
Wünsche hinsichtlich weiterer Themen?

Hinterlasst mir einfach einen Kommentar im Blog, oder kontaktiert mich über eins meiner sozialen Netzwerke.

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