Reiseblog USA 2016: Tag 6 – Raging at the Grand Masquerade & Voodoo

Veröffentlicht: 03/09/2016 in Convention, LARP, Reise, RPG, USA 2016, V20, V:tM, W:tA, White Wolf
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Der Tag began recht ruhig mit dem aufstehen und erstmal faulenzen. Das heißt surfen, bloggen und noch mehr surfen. Im Anschluß daran zog ich mich locker an und ging nochmal die Räume erkunden. Tatsächlich war hierbei einiges dazu gekommen.

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Klaive vs Klaive bei Rage & Retribution

Das heißt ich fand einen Stand von Tim Bradstreet und größere Stände von Underground Theater und Fangs sowie Banderolen von Hidden Parlor.

Nach der Begutachtung trabte ich gemütlich zum Spielort weil dort Tumult schien. Dabei schnappte ich auf wie jemand meinte „Hey, alle Spieler rein.“ Ich so :o „Ich dachte es fängt um Eins an?“ „Err,… nein noon“ worauf ich dann meinte „Okay, bin dann mal weg, see ya“.

Wie von der Hummel gestochen flitzte ich zum Zimmer, zog mich in Windeseile um und ging runter. Nervös für 10 da ich weder großartig mit dem Setting noch mit den Regeln vertraut bin/war.

 

Mein Silent Strider Theurge bekam auf die schnelle den Namen Chiara und von Jeff eine würdige Klaive (seine, weil meine noch verschollen ist). Das Accessoir, die Kette die man auf dem Selfie erahnen kann, war ein Geschenk während des Spiels.

Das Spiel selbst war gut besucht und die Location klasse gemacht:

Es sind nur ein paar Aufnahmen weil mein Charakter schließlich kein Fotoreporter ist und mein Handy hastige Bilder auch nur so und so gut kann. (Eventuell gibt es noch ein paar bessere Aufnahmen)

Mir persönlich hat das Werwolf-Spiel sehr viel Spaß bereitet.
Obwohl ich das Setting kaum kannte und mit kämpfte. Es gab bei der ersten großen Kampfszene, mit etwas über 50 bis 100 Beteiligten Schluckauf, welche die SL dann jedoch souverän in den Griff bekam. Einerseits durch kleinere Gruppen mit mehr SL und andererseits durch entsprechende Koordination.

Allgemein kam gut herüber das recht viel durch mündliche Wiedergabe verbreitet wurde und die Geschichten – sei es der Schattenlord der die Zeitalter durch ging und das Ritual erklärt in dem er sich für die verbliebenen 13 Caerns opfern wollte, sei es der Coyote die von einem Stein, einer Decke und dem folgenden Unglück berichtete oder den einzelnen Geschichten verschiedener Packs oder auch Fera – waren doch alle ziemlich cool.

Die Dynamiken passten soweit, egal ob es der geschlossene Kampf gegen den Feind war, das mein Werwolf auf einen Werhai sprang um mit dem Schwert einen Drachen zuerschlagen (mitzuhelfen) oder der Umstand das die Ananasi zum Schluß doch immernoch leichte Bastarde waren. Alles sehr cool.

Leider hatte ich es dabei nicht geschafft in einer Quest mitzumachen. Queste sind quasi Mini-Abenteuer – so ich es richtig verstehe – bei der eine Gruppe von 10-20 Spielern mit einem Spielleiter quasi eine kurze Tisch-Runde einlegt und dann Erfahrungspunkte kriegt.

Alles in allem sehr cool.

Die Kostüme waren sehr cool gemacht, sowohl seitens von NSCs – derer es wohl mindestens ein halbes Dutzend gab – als auch seitens der Spieler.

Ebenso war die Location gewohnt perfekt. Nun und wohl nicht (allein) von UT aufgebaut.

Nachdem coolen, spaßigen Eintauchen in das Werwolfsein… Geschichte des Plot folgt ggf. später noch, bei Interesse vielleicht melden… ging es zurück gucken was sich geändert hatte. Nun und siehe da, es gab einen Künstlerstand…

Daneben ging ich auch in den Händlerraum und stellte fest das einerseits Mage 20th fast komplett weg war (alle GRWs und „How to Magic…“ Bücher) sowie ein Flyer:

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WoD Bild & Filmmaterial ggf. an Emma Creed

Kurz, es ist ein Aufruf das man sich mit Photo und Filmmaterial bei Emma Creed ( Emma@Luckyday.se ) melden kann und dieses Material dann ggf. eingebunden wird.

Anschließend ging ich Essen suchen, nicht ohne jedoch zuvor eine Tour zu buchen. Das Essen verschob sich nach die Tour und war sehr, sehr lecker.

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Jambalaya Pasta

Auf während der Tour nahm ich noch einige Eindrücke auf..

Die Tour selbst dauerte nur eine Stunde und lief unter dem Titel „Voodoo New Orleans“ (oder so). Wobei die Tour selbst sehr historisch geprägt war als jetzt Geistergeschichten zu erzählen oder Mythenbildung zu betreiben.

Die Tour war sehr informativ und spannend. Man erfuhr woher Voodoo kam, weshalb verschiedene Sachen nicht unbedingt Voodoo sind („Voodoo Dolls“ um andere zu terrorisieren), wo der Unterschied Voodoo / Hoodoo ist und viel über die Geschichte von Marie LeVau. Neben anderen interessanten Sachen.

Danach ging ich erstmal essen, dann zu Walgreens und schließlich ziemlich direkt zum Zimmer. Hatte ich mir doch wohl eine Blase gelaufen die auch drinnen auch gleich aufging. Bin ja mal gespannt wie ich das mit meiner Giovanni morgen über eins bringe.

Ansonsten gibt es auf Facebook von Jason Andrews noch mehr Bilder zu Rage & Retribution. Wer mir nicht per fB folgen kann oder will kann auch meinen Instagram Account checken. Bis dann,.. see y’all :)

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Kommentare
  1. Stefan sagt:

    Auf den Altären stehe „bitte nicht fotografieren“ – keine Angst vor dem Zorn der Loa?

    • Teylen sagt:

      Im Rahmen der Voodoo Tour war das Photographieren ausnahmsweise erlaubt.
      Das heißt solange man es nach der Erklärung machte und nicht das Merchandise des Voodoo Shop mitphotographierte :)
      Insofern würde ich behaupten & hoffen das es mir weder die Loa noch die Gläubigen krumm nehmen werden :)

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