Reiseblog USA 2016: Tag 16 – All that History in San Antonio

Veröffentlicht: 15/09/2016 in Reise, USA 2016
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Der Morgen fing ein wenig grumpy an. Ich rollte mich aus dem Bett und schaffte es gerade so pünktlich gegen 8:05 auf der Pforte zusitzen sowie auf den Tourbus zu warten. Der kam dann auch halbwegs pünktlich und es konnte losgehen.

Der Tourguide beriet kompetent hinsichtlich Details die man beachten sollte, sehenswertes, zu geschichtlichen Dingen und Sachen die man sich vielleicht außerhalb der Tour ansehen mochte. Er machte dabei nicht nur einen begeisterten Eindruck, sondern kam auch echt versiert rüber. Mit einer Liebe für die Stadt und Geschichte.

Der erste Anlaufpunkt war hierbei das Fort Alamo. Wobei vom eigentlichen Fort nicht mehr allzuviel steht. Das heißt man erkannte erst sehr spät den historischen Wert und große Teile sind in Privatbesitzt, wurden drüber betoniert oder von anderen erforscht. Unter anderem wohl von Phil Collins.

Danach ging es zu der Mission San José. Das eindrucksvolle Gebäude beherbergt eine katholische Kirche in der Messen abgehalten werden und der Tourguide lieferte auch hier spannende Informationen rund um die Mission.

Die Eindrücke wurden von mir aufgezogen, Merchandise gekauft und auf ging es zum nächsten Tour-Punkt. Der Mission Concepcion.

Das Bauwerk und gerade der Kuppelbau faszinierten mich und regten meine Phantasie an. Ich hatte nicht erwartet in Amerika sowas zu finden (eher in Indien oder dem Orient)

Der Tourguide lieferte weiterhin coole Informationen die blieben. Beispielweise das die Abbildung des „Auge Gottes“ Gott mit einem Schnurrbart zeigt .. womit wohl die Spanier den Ureinwohnern vermitteln wollten das sie näher an Gott sind.

Auch die Reisegruppe, zu der unter anderem ein Vietnam-Navy Veteran zählte, war super nett. Nach den Kirchen ging es zu einem Markt wo man essen fassen konnte. Sowie im Anschluß daran in’s Mercer Hotel.

Der Markt und die Halle wirkten ziemlich so wie ich mir Mexiko vorstelle und ich aß die ersten Tacos meines Leben.

In dem Mercer Hotel wurde weiter auf die Geschichte eingegangen und prunkvolle Räume gezeigt. Unter anderem fand erwähnung das wohl Roosevelt dort verkehrte.

Danach ging es zur Battle of Texas Ausstellung, dem Kernstück der Tour. Bei dem uns der Guide empfohl sie möglichst ganz aufzunehmen und nicht durchzuhasten. Inklusive Ausstellung und dem anschauen der Mall sowie ggf. Umgebung hatten 1 1/2 Stunden zeit.

Ich nahm mir für die Ausstellung extra viel Zeit und genoß die Geschichtsstunde knapp eine Stunde lang. Womit mir auch bewusst wurde worauf „Remember the Cantaburry“ in der Serie Expanse eigentlich anspielt. Die Ausstellung war zwar sehr informativ, allerdings auch wirklich sehr, sehr patriotisch. Es war nicht direkt negativ… aber doch merkwürdig.

Nachdem ich noch Merchandise besorgte, hastete ich ein wenig durch die riesige Mall (120+ Läden), gelangte dann nach draußen zu dem roten Monument und huschte in die katholische, deutsche St. Jospeh Kirche. Nur um wieder zurück zu spurten.

Schließlich stand der River Walk bzw. die Bootstour an..

Die Schiffstour war recht malerisch und wurde gut geführt. Alles in allem eine entspannende Sache. Anschließend ging es zum Bus und zum japanischen Tee Garten.

Der Garten ist einfach malerisch, beeindruckend und auf jedenfall einen Besuch wert. Auch wenn man vielleicht jetzt nicht daran denkt in Amerika einen „japanischen Tee-Garten“ zu besuchen.

Der Tourguide hatte hierbei nicht nur recht das es absolut sehenswert ist, sondern wies auch hierbei auf die Geschichte hin. Das heißt wie der Garten von einer japanischen Familie angelegt wurde, wie diese dann nach Pearl Harbor verfolgt, intereniert wurde und der Garten umbenannt (in Chinese Tea Garden) und wie man später versuchte sich auszusöhnen. In der sehr kurzen Fassung :)

Danach war die Tour auch leider schon vorbei. Durch den teilweise zähflüssigen Verkehr von San Antonio wurde jeder zurück gebracht und auch ich gelangte wieder in mein Hotel.

Ich machte einen Late Checkout klar, führte den Mangel (Zigarren Gestand) an meinen Zimmer an (entsprechend der Empfehlungen aus dem Internet) und auch wenn die Tour erschöpfend war wollte ich es noch nicht ganz eine Nacht nennen und versuchte zuerst erfolglos eine Geistertour zu buchen. Nachdem dies nicht funktionierte beschloss ich eine selbst-organisierte, szenische Rundfahrt durch San Antonio zu machen.

Das heißt ich fuhr Richtung der Alamo Kapelle und suchte dort nach einem nahgelegenen (öffentlichen) Parkplatz. Das ging natürlich nicht – eher findet man als Ortsfremder in Frankfurt am Main einen kostenlosen Parkplatz bei Sachsenhausen oder der Zeil – dafür sammelte ich einige Eindrücke.

Nachdem ich versehentlich in eine Einbahnstrasse fuhr beschloss ich das Vorhaben abzubrechen und machte mich auf zu einem Restaurant das Visit USA empfahl. Diesmal hatte ich auch nachgeschaut das es nicht wieder so super-teuer war..

Das Viertel war super-hübsch, gerade nachts. Offensichtlich sehr jung mit recht vielen Leuten die wohl entweder Studenten oder Hipster (ggf. gar beides sind) gefüllt und mit doch einigen Restaurants.

Ich folgte dem Tipp des YT Kanal und entschied mich für’s Southerleighs. Dort trank ich ein süßes, cola-artiges Soda getränk und aß den Hals eines Red Snapper sowie Corn Bread und grüne Bohnen. Gerade die ersten beiden Sachen waren super lecker, während die grünen Bohnen nicht ganz so überzeugten. Dennoch war ich rundweg zufrieden. Zumal es echt preiswert war. Gerade im Vergleich mit Houston.

Danach ging es zurück. Ich wollte eigentlich noch bloggen, aber das Internet des Hotel wollte nicht. Also ging ich ratzen.

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